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Journal-Panorama
Südafrikas Pinguine verhungern
Die Hauptursache für das Sterben der an Küsten lebenden beliebten Vögel sind Klimawandel und Überfischung.
12. März 2026, 18:25
Früher haben hunderttausende Brillenpinguine die Inseln und Küsten Südafrikas bevölkert. Heute steht der Afrikanische Pinguin auf der Roten Liste der bedrohten Arten. In der Wildnis gibt es nur noch 8.000 brütende Paare. Zigtausende dürften verhungert sein. Die Vögel sind stark auf Sardinen angewiesen, doch steigende Temperaturen und veränderter Salzgehalt des Meerwassers als Folge des Klimawandels beeinträchtigen das Laichverhalten der Fische - und damit die Nahrungsgrundlage der Pinguine.
Wissenschafter:innen warnen: Wenn nichts passiert, wird der Brillenpinguin in den nächsten zehn Jahren ausgestorben sein. Südafrikanische Tierschutzorganisationen wollen das verhindern. Sie päppeln kranke oder verletzte Tiere in Rettungsstationen wieder auf und betreiben Brutprogramme.
Gestaltung: Stephan Ueberbach (ARD)
