Ausgewählt

Im "fremden" Metier

Operettenmeister und ihre Ausflüge zur Oper, zum Kunstlied und in die "seriöse" Instrumentalmusik

Franz Lehár, Oscar Straus, Emmerich Kálmán und Robert Stolz - klingende Namen der Operettengeschichte, aber: auch wenn man diese Komponisten vor allem mit der "Leichten Muse" assoziiert, so haben sie dennoch auch Werke ganz anderer Stilistik und Machart hinterlassen.

Bis hin zu Symphonischen Dichtungen reicht das Schaffen von Franz Lehár, dem Meister der "Silbernen Operettenzeit"; er hat auch Liederzyklen, Klavierwerke und eine Oper geschrieben. Diese "Tatjana" ist 1905 in Brünn von Robert Stolz dirigiert worden. Stolz, mit seinen einschmeichelnden Film- und Operettenliedern bis heute weltbekannt, hat aber auch selbst - ein einziges Mal - einen Abstecher zur Oper unternommen, mit seiner einaktigen, manchmal an die veristischen Elemente eines Eugen d'Albert erinnernden Klosterballade "Die Rosen der Madonna". Und Stolz hat auch klavierbegleitete Kunstlieder geschrieben, ein Genre, das man auch im Schaffen von Emmerich Kálmán findet. Und sogar ein hochromantisches Klavierkonzert von Oscar Straus, dem Komponisten des "Walzertraums", ist existent.

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