help - das Ö1 Konsumentenmagazin
Abofalle am Handy: Wenn Drittanbieter mitkassieren
21. März 2026, 11:40
Plötzlich ist die Handyrechnung deutlich höher als sonst, obwohl man gar nichts extra bestellt hat: Genau das ist einer Südburgenländerin passiert. Woche für Woche wurden ihr knapp fünf Euro von einem dubiosen Drittanbieter verrechnet. Hinter solchen Abbuchungen stecken oft Abofallen, die unbemerkt über Werbeanzeigen, Gewinnspiele oder scheinbar harmlose Onlineangebote ausgelöst werden. "Help" sagt, warum diese Beträge oft erst spät auffallen, wie die Masche funktioniert und wie man sich gegen ungewollte Abos wehren kann.
+++ Internetzensur: Zwischen Desinformation und Meinungsfreiheit +++
Am Welttag gegen Internetzensur am 12. März wurde einmal mehr über die Grenzen der Meinungsfreiheit im Netz diskutiert. Das Thema ist und bleibt aktuell: Plattformen löschen Inhalte, markieren Beiträge und sperren Accounts. Gleichzeitig wächst der politische Druck, stärker gegen Desinformation vorzugehen. Doch wo endet notwendige Regulierung und wo beginnt Zensur? "Help" zeigt, dass neue EU-Regeln wie der Digital Services Act (DSA), der Plattformen dazu verpflichtet, unliebsame Beiträge rasch zu löschen, dazu führen können, dass dabei auch Inhalte verschwinden, die eigentlich Teil seriöser Berichterstattung sind.
+++ Smartphone-Konsum reduzieren: Strategien für Eltern und Kinder +++
Dreißig Stunden in der Woche benutzen Kinder und Jugendliche ihr Smartphone, lautet das Ergebnis einer aktuellen Studie in Deutschland. Das sind knapp vier Stunden pro Tag. Empfohlen wird von Experten aber nur maximal zwei Stunden Bildschirmzeit. Dazu zählen neben dem Handy auch Tablets, Computer und Konsolen. Für die allermeisten Eltern besteht damit akuter Handlungsbedarf. Die Stiftung Warentest hat deshalb in Kooperation mit Psychologinnen, Psychotherapeuten und Psychiaterinnen einen Acht-Punkte-Plan entwickelt, um Eltern dabei zu unterstützen, gemeinsam mit ihren Kindern Schritt für Schritt den Smartphone-Konsum zu reduzieren. Einen "ausgeglichenen Umgang" mit digitalen Medien verspricht auch die App "Freii", mit zwei "i". Sie wurde von Mitarbeitern eines Suchtzentrums in Süddeutschland entwickelt und arbeitet mit einem 21-Tage-Coaching. In täglichen Videobotschaften sollen Jugendlichen dabei motiviert werden, etwa mehr Zeit in der Natur zu verbringen. Ihre Eltern erfahren in derselben Zeit, welche Risiken hoher Smartphone-Konsum mit sich bringt.
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