Demonstranten in Budapest

APA-IMAGES/AFP/ATTILA VOLGYI

Journal-Panorama

Ungarn, Kroatien, Bulgarien

Wie die Regierungen gegen ihre Hauptstädte vorgehen

Die EU-Hauptstädte Budapest, Zagreb und Sofia haben eines gemeinsam: Sie haben oppositionelle Bürgermeister aus dem linksliberalen bis grünen politischen Spektrum. Diese werden von ihrer in allen Fällen rechtskonservativer Bundesregierung angegriffen, einerseits mit Diffamierungen, andererseits werden Zuschüsse für die Städte gekürzt.

In Budapest ist Bürgermeister Gergely Karácsony angeklagt, weil er die Pride Parade gegen den Willen der Fidesz-Regierung stattfinden hat lassen. In Zagreb steht Bürgermeister Tomislav Tomasevi? unter Beschuss, weil er den Auftritt des Faschismus-affinen Rockstars Thompson beim Empfang der Handball-Nationalmannschaft in Zagreb verhindern wollte. Die regierende HDZ-Partei hat ihn dann gegen den Willen des Bürgermeisters durchgesetzt. Und in Sofia wehrt sich Bürgermeister Vasil Terziev gegen die Müllmafia, die mit der Dauerregierungspartei GERB gut kooperiert.

Gestaltung:
Oliver Soos (ARD)

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