APA-IMAGES/WEINGARTNER-FOTO/ERNST WEINGARTNER
Dimensionen
Kreislaufarchitektur
Bauen mit recyclierten Baustoffen und regionalen Materialien
25. März 2026, 19:05
Die Weltbevölkerung wächst - und mit ihr die Bauaktivität. Dadurch hat sich der globale CO2-Fußabdruck des Bauwesens in den vergangenen drei Jahrzehnten verdoppelt und er wird sich auch in den nächsten 25 Jahren weiter verdoppeln. Wie kann der Ressourcenverbrauch möglichst geringgehalten werden? Gerade Immobilien sind Wohlstandsindikatoren und eng mit Geldanlage verbunden. Kann sich vor diesem Hintergrund die Idee einer Kreislauf-Architektur durchsetzen? Mit recyclierten oder upgecycelten Baustoffen und regional gewonnenen Materialien. Damit eine "Materialrevolution" gelingt kann, schlagen aktuelle Studien vor, biobasierte Alternativen zu forcieren. Und so gennannte "Gebäudelogbücher" sollen der Materialverschwendung entgegenwirken. Architektinnen und Architekten entdecken gerade das Bauen im Kreislauf. Kann dieses Konzept in einer durchökonomisierten Welt reüssieren?
