Kulturjournal

Hofmusikkapelle ++ Elli Unruh ++ Gugging

Hofmusikkapelle: Übergänge Festival
Elli Unruhs Roman "Fische im Trüben"
20 Jahr-Jubiläum Museum Gugging

Beiträge

  • KHM: Weiter Vorwürfe gegen Jonathan Fine
  • Wiener Hofmusikkapelle: Übergänge Festival

    Auf eine über 500-jährige Geschichte kann die Hofmusikkapelle zurückblicken. 1498 offiziell gegründet, setzt sie sich aus den Wiener Sängerknaben sowie Teilen des Orchesters und des Herrenchors der Wiener Staatsoper zusammen und gestaltet etwa jeden Sonntag die Gottesdienste in der Hofburgkapelle. Diese sind ein beliebtes Ziel von Wien-Touristen. In Wien selbst findet die Institution jedoch vergleichsweise wenig Beachtung. Um die Hofmusikkapelle sichtbarer zu machen, hat deren künstlerischer Leiter Jürgen Partaj in den letzten Jahren zahlreiche Initiativen und Kooperationen gestartet. Dazu zählt auch das Übergänge Festival in der Karwoche, das heuer zum vierten Mal über die Bühne geht. Zwischen den Gottesdiensten am Palm- und Ostersonntag und Kammerkonzerten bietet es jeden Tag um 12 Uhr Mittag einen musikalisch-literarischen Impuls.

  • Elli Unruh: "Fische im Trüben"

    Auf der Nominiertenliste für den Preis der Leipziger Buchmesse überraschte ein Name, den niemand im Literaturbetrieb kannte. Elli Unruh ist als Bibliothekarin im Deutschen Literaturarchiv Marbach tätig, ihr Debütroman "Fische im Trüben" erschien im Transit-Verlag. Im deutschen Feuilleton lobte man den Klang ihrer Sprache, die ergreifende Erzählweise und die grandiosen Landschaftsbeschreibungen. Denn der Schauplatz des Romans ist Kasachstan, wo Elli Unruh geboren wurde, bevor sie im Kleinkindalter nach Deutschland kam.

  • Jubiläumsausstellung 20 Jahre Museum Gugging

    2006 wurde das Museum Gugging als Teil des Komplexes um das Haus der Künstler und das Atelier Gugging gegründet. Heuer feiert das Museum sein 20-jähriges Jubiläum. Aus diesem Anlass ist eine umfassende Präsentation auf der gesamten Ausstellungsfläche zu sehen. Von den Stars der ersten Generation wie August Walla und Johann Hauser bis zu neuen Entwicklungen: Die Schau bildet die gesamte Bandbreite der Gugginger Kunst ab.

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