PRIVAT
Vom Leben der Natur
Mehr als heiße Luft
Die Regionalentwicklerin Christina Gassner und der Projektverantwortliche für den Bereich Innovation, Gerhard Berger, blicken in die Zukunft des Wienerwaldes in Zeiten des Klimawandels.
3. April 2026, 08:55
Zwischen Wien und St.Pölten liegt die Region Elsbeere-Wienerwald, die von den Namen gebenden großen, einzelnstehenden Bäumen geprägt ist. Ihre Fruchtform erinnert an die Hagebutte, ist aber sandbraun gefärbt und nicht rot. Obwohl beide Gehölze Rosengewächse sind, gehört die Elsbeere zur Familie der Mehlbeere.
Der Wienerwald ist eine hügelige Kulturlandschaft mit Äckern, Wiesen, Weiden und eben Wald. Alpine Naturgefahren wie Lawinen oder Felsstürze gibt es nicht, aber das Hochwasser im September 2024 hat selbst kleine Bäche in reißende Ströme verwandelt.
Laut einer Studie rechnet die Region, dass in ein paar Jahren das Klima genauso sein wird wie derzeit auf dem Balken: heiß und trocken. Dementsprechend ist Klimaanpassung mehr als ein Schlagwort.
Wasser speichern und Humus aufbauen sind vorrangige Maßnahmen. Mit dem bis zum Jahr 2027 geförderten Horizon Europe Forschungsprojekt entwickelt die Region Elsbeere-Wienerwald Wege zur Resilienz, also zur Widerstandsfähigkeit. Da geht es um CO2-Speicherung, ökologische Landnutzung und Vermeidung von Hitzeinseln.
Service
Gesprächspartner:in:
Mag.a Christina Gassner, Geschäftsführerin der Region Elsbeere-Wienerwald
Ing. Gerhard Berger, Bürgermeister, Nebenerwerbs-Landwirt und Projektverantwortlicher der Innovationsregion Elsbeere-Wienerwald
Elsbeere Wienerwald
Innovationsregion
Horizon Europe, Pathway2Resilience
Podcast abonnieren
