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Das Girl in der Popkultur
Wie Social Media Trends das Frauenbild prägen
3. April 2026, 19:05
Spätestens seit dem erfolgreichen Barbie-Film im Sommer 2023 gibt es in der Popkultur wieder den Trend zum Girlietum. Und der sorgt für Diskussion im Netz: Man streitet darüber, ob es veraltete Geschlechterklischees verstärkt oder doch unterschätztes Empowerment - also Ermächtigen ist, wenn sich Frauen als Girls inszenieren. 2024 hat die britische Pop-Ikone Charlie XCX den Brat-Girl-Summer ausgerufen - alle wollten plötzlich "brat" sein, also wie eine Göre, die alles andere als perfekt ist.
Das Girl in der Popkultur ist wandelbar und wird je nach Epoche anders inszeniert. In den 90ern prägt die feministische Punk-Bewegung Riot Grrrl den Begriff Girl Power, bevor die Spice Girls diesen in den Mainstream tragen. In den Nullerjahren dominiert als Ironie getarnter Sexismus die Popwelt. Ab 2010 gibt es immer mehr Selbstbewusstsein und Selbstbestimmung: Beyoncé tritt 2014 unter den großen Lettern FEMINIST auf und zeigt, dass Pop-Girls bzw. R&B-Queens auch feministisch sein können und nicht unbedingt weiß sein müssen.
In den letzten Jahren ist so eine neue Online Girl-Kultur mit Brat Summer, Barbie-Memes und Girl-Influencern mit nicht unumstrittenen Social-Media-Trends entstanden, die sich Irmi Wutscher angeschaut hat.
Digitale Tourenplaner
Wie gut uns Apps auf den Berg bringen
Das Smartphone ist mittlerweile überall mit dabei - auch am Berg: Wir testen, wie gut uns ein digitaler Routenplaner auf den 700 Meter hohen Peilstein-Gipfel im südlichen Wienerwald bringt. Viele Wander-Apps wie zum Beispiel Komoot, Outdooractive oder AllTrails erleichtern ja das Planen einer Tour. Gleichzeitig häufen sich Berichte darüber, dass die Bergrettung ausrücken muss, um Wandergruppen abzuholen, die sich leichtsinnig auf eine App verlassen und sich maßlos überschätzt haben.
Hannah Balber war für matrix unterwegs
