Verkehrssituation in Budapest: Zebrastreifen

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Journal-Panorama - Klartext

Zeitenwende in Ungarn

Péter Magyar fährt mit seiner Partei TISZA einen Erdrutschsieg ein.

Der Zweikampf zwischen Viktor Orbán und Péter Magyar ist entschieden - was kaum jemand für möglich gehalten hatte, ist eingetreten: Die Oppositionspartei TISZA wird im gestern gewählten ungarischen Parlament über eine Zweidrittelmehrheit verfügen. Damit ist der Weg frei für einen großflächigen Umbau des Systems Orbán, mit dem FIDESZ Ungarn in den vergangenen Jahren in eine illiberale Demokratie verwandelt hatte.

Wie schnell kann es gelingen, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit wieder herzustellen? Was ist von einem Ministerpräsidenten Magyar zu erwarten, und was bedeutet der eindeutige Wahlsieg für die EU und für Österreich? Ist der Rechtspopulismus durch Orbáns Niederlage nun weltweit geschwächt?

Darüber diskutieren:

Petra Edlbacher, Austria Presse Agentur
Eszter Kováts, Politologin, Universität Wien
Carsten Schneider, Rektor der Central European University, Wien

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