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"Entzug" ++ "Der Tod ist ein Arschloch"
Christoph Peters über "Entzug"
"Der Tod ist ein Arschloch" im Kino
14. April 2026, 17:09
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Christoph Peters über "Entzug"
Der deutsche Schriftsteller Christoph Peters wuchs in einem kleinen Dorf an der niederländischen Grenze auf, studierte in Karlsruhe Malerei und verfasste schon als Jugendlicher literarische Texte. Mit seinem Debütroman "Stadt Land Fluss" gewann er 1999 eine breite Aufmerksamkeit, es folgten Erzählungen, Krimis, Romane und zahlreiche Preise. Seine Werke wurden unter anderem ins Englische, Arabische und Chinesische übersetzt. Peters absolvierte Stipendienaufenthalte und Lesereisen im In- und Ausland. Dass er sich währenddessen in einem fast dauerhaften Rauschzustand befand, ist keine Metapher, wie sein neuer autobiografischer Roman "Entzug" zeigt. Darin schildert Christoph Peters, wie er 2005, nach 25 Jahren exzessivem Alkoholkonsum, gerade noch rechtzeitig den Absprung und den titelgebenden "Entzug" schaffte.
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Kinodoku "Der Tod ist ein Arschloch"
"Der Tod ist ein Arschloch" ist der Titel eines neuen Dokumentarfilms. Ein Titel, der schon die Direktheit erahnen lässt, mit der hier über Trauer, Tod, Sterben und Abschied erzählt wird. Der Protagonist des Films von Regisseur Michael Schwarz ist Eric Wrede und dessen in Berlin ansässiges Bestattungsunternehmen. Wrede ist in Deutschland für seine Podcasts zum Thema bekannt und seine Bücher - etwa "The End - Das Buch vom Tod" - sind Bestseller. "Der Tod ist ein Arschloch" startet diese Woche in den heimischen Kinos.
