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Dimensionen
Nachtarbeit
Und wie sie sich auf den Körper auswirkt
15. April 2026, 19:05
Der menschliche Körper funktioniert nach einem 24-Stunden-Rhythmus. Diese innere Uhr bezeichnet die Forschung als zirkadianen Rhythmus. Organe, Gene und Proteine richten sich nach ihr. Wenn wir gegen ihren Rhythmus wach sind, stellt sich nur ein Teil der körperlichen Vorgänge um. So gerät die innere Uhr aus dem Takt - mit Folgen: nachts zu arbeiten, erhöht das Risiko für Adipositas, Diabetes, Depressionen, Herzkreislauferkrankungen und Krebs. Schichtarbeit sei Körperverletzung, heißt es von manchen Medizinern. Und doch ist diese "Körperverletzung" für viele Alltag: In Krankenhäusern, in Produktionswerken, im öffentlichen Verkehr und im Reinigungsbereich. Wer Nachtarbeit verrichten muss und wer nicht, ist eine gesellschaftspolitische Frage - ebenso, welche Nachtarbeit tatsächlich notwendig ist und welche nicht. Und im Alltag stellt sich für die Betroffenen die Frage: Wie kann ich die gesundheitlichen Auswirkungen von Nachtarbeit möglichst minimieren?
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- Katharina Gruber
