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"Wahlkampf" ++ Dichterloh

Harald Friedl über "Wahlkampf"
Lyrikfestival Dichterloh: Steffen Popp

Beiträge

  • Harald Friedl über "Wahlkampf"

    Andreas Babler diskutiert in der Dokumentation "Wahlkampf" mit seinem Team, ob er in das Ö1 Morgenjournal kommen soll oder nicht. Der Film ist eine Langzeitbeobachtung: Der österreichische Regisseur Harald Friedl hat Babler rund zwei Jahre lang mit der Kamera begleitet. Von Bablers Wahl zum Spitzenkandidaten der SPÖ bis zur Angelobung der Regierung. Nach der Premiere des Films bei der Diagonale im März wurde Kritik von der FPÖ laut, die unter anderem den "Verdacht einer indirekten Parteifinanzierung" äußerte und die Vergabe von Fördergeldern an das Projekt kritisierte. Die SPÖ verweist auf ihrer Webseite auf die Förderung durch unabhängige Gremien und unter der Vorgängerregierung. Diese Woche startet der Film in den Kinos.

  • Lyrikfestival Dichterloh: Steffen Popp

    Ein Gedichtband, der sich das chemische Periodensystem der Elemente als Vorbild nimmt oder Gedichte als Versuchslabor für gesellschaftliche Veränderungen - das heute beginnende Lyrikfestival Dichterloh versucht in den folgenden Tagen wieder die Möglichkeiten der literarischen Kurzform auszuloten. Heute sind aus Deutschland Steffen Popp und Ulf Stolterfoht und aus Slowenien Anja Zag Golob zu Gast. Gemeinsam diskutieren sie heute Abend ab 19 Uhr in der Alten Schmiede in Wien über "Das Anarchische in der Dichtung". Steffen Popp fällt vor allem mit seiner Forderung auf, dass sich die Lyrik eingehender mit den Naturwissenschaften befassen sollen - 2024 hat er den Lyrikpreis München gewonnen zum Thema "Was sich Poesie und Technik heute zu sagen haben". Das Lyrikfestival Dichterloh beginnt heute, morgen sind dort neben Karin Peschka und Patricia Mathes die kanadische Lyrikerin Eva H.D. zu Gast.

  • Kleist-Preis an Thomas Melle

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