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Verletzter Papagei, Radioaktive Wölfe

Papagei mit Behinderung wird zum Chef der Gruppe; Tschernobyl: wie Radioaktivität die Wölfe körperlich verändert hat

Papagei mit Behinderung wird zum Chef der Gruppe

Sie sind braun-grün, doch wenn sie ihre Flügel aufspannen, zeigen sich leuchtend bunte orange-gelbe Streifen: die Bergpapageien. Einer von ihnen hat eine körperliche Beeinträchtigung: ihm fehlt der Oberschnabel. Aber er hat diesen Nachteil in einen Vorteil umgewandelt, und eine neue Kampftechnik entwickelt. Mit dieser hat er sich gegen die anderen Tiere durchgesetzt - und ist so nun zum Alpha-Männchen avanciert.

Gestaltung: Miriam Steiner


Tschernobyl: wie Radioaktivität die Wölfe körperlich verändert hat

Die Natur findet immer wieder interessante Strategien: das zeigt auch ein Blick in die Region von Tschernobyl. 40 Jahre nach dem Reaktorunglück hat die Wildnis das Gebiet in der Sperrzone zurückerobert. Auch Tiere leben dort - trotz radioaktiver Belastung. Doch sie haben sich körperlich verändert, wie Untersuchungen an Wölfen zeigen. Denn sie haben sie eine Art Krebsresistenz entwickelt.

Gestaltung: Tina Goebel

Am Sonntag jährt sich der Jahrestag des Unglücks von Tschernobyl zum 40. Mal. Aus diesem Anlass zeigt die Reihe Universum heute eine aktualisierte Fassung der preisgekrönten Dokumentation: "Radioaktive Wölfe - Zwischen Supergau und Krieg". Heute Abend um 20.15 in ORF2.

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