Vorgestellt

Alte Musik von Rameau bis Marais

Alte Musik im Doppelpack: Johanna Rose spielt Suiten von Marin Marais und Antoine Forqueray, das L'Orfeo Barockorchester gibt Orchestersuiten aus Opern Rameaus zum Besten.

Die Gambistin Johanna Rose und der Cembalist Javier Nunez begeben sich mit ihrem Album "Visions du Diable" in die Klangwelten von Marin Marais und Antoine Forqueray. Das Album versteht sich als Manifest für die Viola da gamba, jenes Instrument, das nach zu Beginn des 18. Jahrhunderts langsam von den Violin-Instrumenten verdrängt wurde, das aber von Marin Marais und Antoine Forqueray, den berühmtesten Gambisten ihrer Zeit, hochgehalten wurde. Während sich die Suiten Marais' durch zarte Anmut auszeichnen, klingen jene Forqueray's temperamentvoller und ausgelassener. Beiden Stimmungen kommen Rose und Nunez gekonnt nach.

Opern aus derselben Zeit widmet sich Michi Gaigg mit ihrem L'Orfeo Barockorchester. Im Mittelpunkt hier steht Jean-Philippe Rameau - die neue Einspielung des L'Orfeo Barockorchester beinhaltet Orchestersuiten aus seinen Opern "Zoroastre" und "Les Indes galantes". Voller Elan und mit größter Klarheit geht das Originalklang-Ensemble zur Sache, majestätisch entfalten sich die Klänge dieser alten Musik.

Service

Aktuelle Aufnahmen:

Album: "Visions du Diable"
Ausführende: Johanna Rose, Viola da gamba
Label: Rubicon

Album: Jean-Philippe Rameau / Zoroastre / Les Indes galantes
Ausführende: L'Orfeo Barockorchester, Michi Gaigg (Leitung)
Label: cpo

Sendereihe

Gestaltung

  • Katharina Hirschmann