Théotime Langlois de Swarte

MARCO BORGGREVE

Das Ö1 Konzert

William Christie & Langlois de Swarte

Alte Musik im Konzert. Théotime Langlois de Swarte, Violine; William Christie, Cembalo. Violinsonaten von Georg Friedrich Händel, Jean-Baptiste Senaillé, Jean-Marie Leclair und Arcangelo Corelli (aufgenommen am 18. Februar 2025 im Auditorium von Radio France, Paris)

"Génerations" - "Generationen" - lautet der Titel eines im Sommer 2020 produzierten Aufnahmeprojektes des jungen Violinvirtuosen Théotime Langlois de Swarte und des Doyens der französischen Barockmusikszene William Christie. Die Geburtsdaten der beiden Musiker liegen ein halbes Jahrhundert auseinander.

Eines der letzten Kammermusikwerke aus Händels Feder eröffnet dieses "Wiedersehenskonzert", das von einer profunden Liebe der beiden Ausführenden zur französischen Barockmusik getragen wird; im weiteren Verlauf des Programms stehen Jean-Marie Leclair der Ältere - der Gründer der französischen Violinschule - und sein Zeitgenosse Jean-Baptiste Senaillé, ein langjähriges Mitglied jenes bedeutsamen Streichorchesters am französischen Königshof, das als die "Vingt-quatre Violons du Roy" bekannt war, im Fokus. Als Huldigung an Arcangelo Corelli, der für die Entwicklung der französischen Barockmusik von einiger Bedeutung war, bildet eine der bekanntesten Sonaten aus seinem Opus 1 des Jahres 1700 den krönenden Abschluss dieses Konzertes. "Théotime bringt seine Intelligenz, seine Begeisterung und sein Savoir-faire ein. Nach dieser Erfahrung fühle ich mich einfach wie verjüngt", gestand zu diesem Projekt der Gründer des Ensembles Les Arts Florissants William Christie, bei dem Langlois de Swarte schon in jungen Jahren regelmäßig mitwirkte.

Sendereihe

Gestaltung

  • Jörg Duit