Kulturjournal

Crossing Europe ++ Österreich von oben ++ Sammlung Bührle

Crossing Europe startet
Österreich von oben
Auseinandersetzung mit der Sammlung Bührle

Beiträge

  • Filmfestival "Crossing Europe" in Linz

    Als das Linzer Crossing Europe Filmfestival vor 23 Jahren startete, herrschte in Europa Aufbruchstimmung. Ein Konflikt mit Russland lag in weiter Ferne. Dass in Europa erneut ein Krieg toben könnte, war unvorstellbar. Heute ist die Welt eine andere. Auf diese geopolitischen Veränderungen reagiert auch das Crossing Europe. Ein Festival, das seit seinen Anfängen Filmen eine Bühne gibt, die abseits des Mainstreams entstehen. 133 Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme aus 39 Ländern stehen nun wieder auf dem Programm. Gestern Abend wurde das Festival eröffnet.

  • Georg Riha zu "Über Österreich"

    Bauwerke wie Burgen, Schlösser und Kirchen, Natur in bestechenden Farben, Gebirge in beeindruckende Wolkenstimmungen gehüllt, tosende Wasserfälle, Kulturlandschaften wie Weinberge und Kellergassen - alles gefilmt aus der Vogelperspektive, das ist die Domäne des österreichischen Filmemachers Georg Riha, einem Pionier der Flugfotografie. Mit zahlreichen Dokumentationen unter dem Titel "Über Österreich - Juwele des Landes" hat der gebürtige Wiener bisher für spektakuläre Bilder im Fernsehen gesorgt. Nun hat Riha unter dem Titel "Über Österreich - Eine höhere Sicht" auch einen Kinofilm gemacht, in dem nicht nur faszinierende Naturaufnahmen zu sehen sind, sondern auch die Schattenseiten der Zivilisation. Ohne Kommentar, denn die Bilder sollen dabei für sich sprechen.

  • Neues zur Sammlung Bührle im Kunsthaus Zürich

    Es ist bereits die dritte Präsentation im Kunsthaus Zürich seit 2021, als die umstrittene Sammlung des Waffenhändlers Emil Bührle in einen eigens für sie errichteten Neubau, den Chipperfield-Bau, einzog. Nun werden dort sämtliche 205 Werke der Dauerleihgabe, darunter bedeutende Bilder von Cézanne, Monet und Gauguin gezeigt. "Zwischenstand" ist der Titel der Schau. Denn hinter den Kulissen werden im Museum jetzt die Herkunft der Werke - also Hinweise auf NS-Raubkunst bzw. "NS-verfolgungsbedingten Entzug" - weiter erforscht. 2024 hatte ein Gutachten des Historikers Raphael Gross bestätigt, dass die Provenienzforschung der Bührle-Stiftung unzureichend war.

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