Ausgewählt
Die Gitarre und ihre Vorgänger
Ein Portrait
6. Mai 2026, 10:05
Wer Gitarre spielt, der hat es gut. Man kann das Instrument überall hin mitnehmen, um andere zu erfreuen oder Eindruck zu schinden. Es ist ein Klang, der (fast) nie die Menschen im Umfeld nervt. Die Gitarre kann, wie kaum ein anderes Instrument, beruhigen, einen glücklich machen und zum Mitsingen einladen. Vorläufer der Gitarre gab es schon in der Antike. Bilder von Langhalslauten finden sich überall im alten Ägypten. Auch ihr Name kommt von einer griechisch-antiken Leier, der Kithara. Über Barocklauten, Barockgitarren wurden die Gitarren robuster und einfacher. Sie wurden im Laufe des 19. Jahrhunderts so laut, dass sie, solistisch, mit einem Orchester mithalten konnten. Einige Gitarristen aus unserer Zeit, stiegen von den 6-saitigen Gitarren wieder auf 11-saitige um (zum Beispiel der schwedische Gitarrist Göran Söllscher). Und eines der großen Zentren der Klassischen Gitarre war im 19. Jahrhundert (neben Paris) Wien!
Sendereihe
Gestaltung
- Stephanie Maderthaner
