Radiokolleg
Inklusion: Was uns bewegt (4)
Pilgern, Planen und die Grenzen der Spontaneität
7. Mai 2026, 09:05
Viele Menschen verreisen gerne spontan. Rein ins Auto, rein in den Zug und los. Schnell ein Last-Minute-Flugticket gekauft und ab in den Süden. Für Menschen mit Behinderungen ist das nicht so einfach möglich. Denn sie müssen oft jeden Schritt minutiös planen - von der Toilette im Zug bis zur Türbreite im Hotel. Insbesondere Alleinreisen kann so zum Risiko werden statt zur Freiheit.
Im Dokumentarfilm "was uns bewegt" von Regisseur Oliver Stritzke macht sich eine Gruppe von neun Freunden und Freundinnen zu einer 256 Kilometer langen Pilgerwanderung am Jakobsweg auf. Einer der Freunde nutzt einen Rollstuhl. Der bewegende Film erzählt von Freundschaft, von gegenseitiger Unterstützung und davon, wie Teilhabe gelebt werden kann.
Gestaltung: Elisa Mattersberger, Melissa Felsinger, Michael Kola
