Bauernkriege-Denkmal

ORF/KATHRIN WIMMER

Moment

400 Jahre Bauernkriege. Eine Spurensuche

Aufstand und Denkmalpflege. Vom regionalen Umgang mit historischen Erzählungen

Im Mai 1626 kam es - im Zuge des 30-jährigen Krieges - zu einer blutigen Revolte der oberösterreichischen Bauern. Hohe Steuern, soziale Ungerechtigkeit und die gewaltsame Rekatholisierung durch die bayrische Besatzung führten zu den "oberösterreichischen Bauernkriegen". Sie endeten nach wenigen Monaten mit einer Niederlage der protestantischen Bevölkerung. 400 Jahre später erinnern immer noch massive Denkmäler in Wäldern und historische Gedenktafeln an Gasthäusern an diese Ereignisse und ihre Protagonisten. Im Rahmen des Kulturformats "Communale OÖ" finden heuer an verschiedenen Bauernkriegs-Schauplätzen Ausstellungen, Performances und Lesungen statt. Kuratoren, Künstlerinnen, Politikerinnen und Laiendarsteller erzählen von ihrer Auseinandersetzung mit Vergangenheit, Erinnerung und Identität.

Redaktion: Johanna Steiner

Sendereihe

Gestaltung

  • Kathrin Wimmer