Kulturjournal
Wiener Festwochen ++ Kino: "Der verlorene Mann" ++ Lyriker Stolterfoht ++ Palästina 36
Wiener Festwochen: Das tragische Schicksal der Sonate Nr. 2
Kinodrama: Der verlorene Mann
Interview Ulf Stolterfoht
Film: Palästina 36
15. Mai 2026, 17:09
Beiträge
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Wiener Festwochen starten mit ersten Premieren
Noch vor ihrer offiziellen Eröffnung starten die Wiener Festwochen an diesem Wochenende mit einem Premierenreigen. Heute findet die Premiere von Milo Raus "Das beste Stück aller Zeiten" im Museumsquartier statt. Es ist eine Art Best-Of Revue aus 75 Jahren. Ebenfalls heute hat das sogenannte Volksstück der Wiener Festwochen seine Weltpremiere, das dann durch die Bezirke tourt. "Das tragische Schicksal der Sonate Nr 2" ist der Titel - im Zentrum steht Chopins Trauermarsch, der bei unzähligen Staatsbegräbnissen ideologisch völlig gegensätzlicher Führungspersönlichkeiten gespielt wurde.
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Nahostkonflikt im Film: "Palästina 36"
Der zunehmende Antisemitismus in Europa und die Verfolgung durch die Nazis in Deutschland ließen Mitte der 1930er Jahre immer mehr Juden nach Palästina flüchten. Das führte zu zahlreichen Konflikten zwischen Juden und Arabern. Mit ihrem Film "Palästina 36" geht die palästinensisch-amerikanische Regisseurin Annemarie Jacir zurück zu entscheidenden Wurzeln des Nahostkonflikts.
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Kinodrama: "Der verlorene Mann"
Mit "Der verlorene Mann" kommt diese Woche das Langfilmdebüt des Studenten-Oscar-Preisträgers Welf Reinhart in die Kinos, das seine Premiere beim Filmfestival in Rotterdam hatte. Es geht um eine unerwartete Begegnung zweier Menschen, die ihre gemeinsame Vergangenheit längst hinter sich gelassen glaubten - und plötzlich mit den großen Fragen des Älterwerdens, der Verantwortung und der Fürsorge konfrontiert sind.
- Interview Ulf Stolterfoht
