Fussfessel

APA/GEORG HOCHMUTH

Europa-Journal

Gewaltprävention in Europa, Spanien, Ungarn, Ukraine

Fußfessel für Gewalttäter: Spanien als Vorbild? +++ Gewaltprävention in Europa: Schutzkonzepte im Vergleich +++ Regimewechsel in Ungarn: Die Herausforderungen für Magyar +++ Job, Armee oder Auswandern: Perspektiven junger UkrainerInnen

Fußfessel für Gewalttäter: Spanien als Vorbild?

In Österreich wird derzeit intensiv über den Einsatz von Fußfesseln für Gewalttäter diskutiert. In Spanien ist das Ortungsgerät schon seit 2009 fixer Bestandteil eines ganzen Bündels an Schutzmaßnahmen für Frauen. Doch in den letzten Jahren gab es technische Probleme - Fehlalarme und auch Personalmangel bei der Polizei haben zu Unsicherheit bei den Betroffenen geführt. Welche Lehren aus Spanien für Österreich gezogen werden können, darüber berichtet Maren Häußermann aus Madrid.


Gewaltprävention in Europa: Schutzkonzepte im Vergleich

Die Fußfessel ist nur eine von vielen Möglichkeiten, um Betroffene vor erneuter Gewalt zu schützen. Doch wie kann geschlechtsspezifische Gewalt gegen Frauen von Anfang an verhindert werden? Welche Ideen haben die europäischen Staaten auf dem Gebiet der Gewaltprävention? Dazu ein Gespräch mit Gewaltschutzexpertin Maria Rösslhumer, ehem. Geschäftsführerin des Vereins Autonome Österreichische Frauenhäuser.


Regimewechsel in Ungarn: Die Herausforderungen für Magyar

In Ungarn ist der Machtwechsel endgültig vollzogen - der neue Premierminister Peter Magyar ist offiziell im Amt. Zeit zum Eingewöhnen hat Magyar nicht, denn die ungarische Bevölkerung fordert rasch Maßnahmen gegen Teuerung und Korruption. Gleichzeitig drängt die Europäische Union auf Reformen. Die europäische Denkfabrik "European Council on Foreign Relations" hat Umfragen zu den Erwartungen an Magyar durchgeführt.


Job, Armee oder Auswandern: Perspektiven junger UkrainerInnen

In der Ukraine geht in zwei Wochen das Schuljahr zu Ende. Für viele Jugendliche bedeutet das, dass sie bald Entscheidungen über ihre Ausbildung, Studium und Beruf treffen müssen. Doch Zukunftspläne zu schmieden ist in einem kriegsgebeutelten Land alles andere als einfach. In der Stadt Tscherniwzi an der rumänischen Grenze werden deshalb Workshops organisiert, die jungen UkrainerInnen dabei helfen sollen, ihren Platz in der Arbeitswelt zu finden. Daniela Prugger mit einer Reportage.

Moderation: Martha Georgiew

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