Gedanken

Martin Frank, Kabarettist

"Für mich muss es auf der Bühne menscheln ". Der Kabarettist Martin Frank vermisst Authentizität und Menschlichkeit in großen Teilen der Gesellschaft.

Am 6. Mai feierte Martin Franks fünftes Solo "Grüße aus Allegro Süd" Premiere im Stadtsaal Wien. In seinem neuen Programm setzt sich der 33-jährige Kabarettist mit den Herausforderungen und Absurditäten des Alltags auseinander und verbindet Beobachtungen aus seinem persönlichen Umfeld mit gesellschaftlichen Themen. "Allegro Süd" dient ihm dabei als virtuelles Gegenmodell zum zunehmenden Tempo des täglichen Lebens - ein gedanklicher Ort, an dem er Fragen nach Orientierung, Humor und Selbstreflexion verhandelt.

Martin Franks Programme zeichnen sich durch eine Mischung aus kabarettistischen Texten, erzählerischen Elementen und musikalischen Einlagen aus. Inhaltlich spannt er den Bogen von familiären Geschichten bis zu zeittypischen Debatten, wobei er seine pointierte Art von Alltagskomik mit einem Blick für gesellschaftliche Stimmungen verbindet. "Ich kann nur Geschichten erzählen, die ich selbst erlebt habe", sagt der Kabarettist, die müssen einen wahren Kern haben und mit mir etwas zu tun haben, sonst haut es nicht hin".

Geboren 1992 in Niederbayern absolvierte Martin Frank eine Ausbildung zum Standesbeamten und Organisten sowie ein Schauspielstudium an der Schauspielschule Zerboni in München. Er ist Spiegelbestsellerautor ("Die Letzte macht das Licht aus") und Host der Late-Night-Show "Frank am Freitag" im BR-Fernsehen.

Sendereihe

Gestaltung

  • Gerhard Hafner