ORF/JOSEPH SCHIMMER
Radiokolleg
Mit Hirn durchs Leben (1)
Was gibt mir Halt, wenn Sicherheiten bröckeln?
26. Mai 2026, 09:30
Worauf kann ich mich verlassen, wenn die Welt in der Krise steckt? Hör ich oft genug auf mein Gewissen? Sollte ich besser ein bisschen fauler sein? In der philosophischen Praxis suchen wir nach Antworten auf existenzielle Lebensfragen. Die wichtigsten Themen des Lebens beschäftigen die Menschheit schon viele Jahrtausende. Die Philosophin Lisz Hirn schaut sich an, was die großen Denkerinnen und Denker von der Antike bis heute sagen und gibt neue Denkanstöße.
Nichts ist gewiss, soviel ist sicher, schrieb Michel de Montaigne, Philosoph der Renaissance-Zeit. Wir leben in Zeiten extremer Unsicherheit. Wie können wir uns ein nötiges Maß an Gelassenheit angesichts der Weltpolitik verschaffen? Wie gelingt es in Zeiten des Umbruchs auch im Privaten den Blick auf eine hoffnungsvolle Zukunft zu lenken? Lisz Hirn befragt die großen Denkerinnen und Denker, welchen Trost die Philosophie für uns bereithält - von den Stoikern über Michel de Montaigne bis zu Corine Pelluchon.
Gestaltung: Lisz Hirn, Ulrike Schmitzer
Service
Die philosophische Praxis mit Lisz Hirn gibt es auch zum Abonnieren als Podcast: Mit Hirn durchs Leben
LITERATUR:
Michel de Montaigne: Essais, 1580
Corine Pelluchon: Das Zeitalter des Lebendigen. Eine neue Philosophie der Aufklärung, 2021
Epiktet: Handbüchlein der Moral (Enchiridion) bzw Unterredungen
Marc Aurel: Selbstbetrachtungen, ca 170 n. Chr.
