Stefan Zwickl

NICOLE HEILING

Vom Leben der Natur

Naturdüfte aus der pannonischen Steppe

Der burgenländische Landwirt Stefan Zwickl kultiviert Duftpflanzen, um daraus ätherische Öle zu produzieren.

Dort, wo im burgenländischen Frauenkirchen vor ein paar Jahren noch Weizen, Mais, Kartoffeln und Gerste kultiviert worden sind, wachsen heute rund 50 verschiedene Duftpflanzen auf dem Feld. Vom Lavendel über Duftpelargonien bis hin zu Currykraut. Wer glaubt, Salbei oder Zitronenmelisse sowieso zu kennen, wird eines Besseren belehrt: denn die Sortenvielfalt ist schier unglaublich. Denn allein beim Salbei gibt es Zitronen-, Mandarinen-, Ananas-, Honigvarietäten und sogar einen Marzipansalbei.

Aus den Blättern beziehungsweise Blüten verschiedenster heimischer und exotischer Duftpflanzen destilliert der Duftbauer Stefan Zwickl nach der Wasserdampf-Methode à Leonardo da Vinci ätherische Öle. Für Wellnessbereiche, Aufgussingredienzien, Kirchen, Apotheken und Mediziner. Das bedeutet: alles Bio. Denn die Wirkstoffe müssen rein sein. Und diese werden mittels Gaschromatographie analysiert.

Die destillierten ätherischen Öle sind reine Naturdüfte, keine künstlich hergestellten. Der Duftbauer sammelt seit seiner Jugend Wissen über 250 Duftpflanzen, erweitert es ständig und ist noch lange nicht am Ende. Bei Führungen und samstäglichen Open-Doors im Dufthof in Frauenkirchen stellt er zwischen Mai und Oktober seine Manufaktur Steppenduft vor.

Service

Gesprächspartner:
Stefan Zwickl, Duftbauer in Frauenkirchen, Burgenland

Steppenduft

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