Religion aktuell

Pestizide, Hemayat, Shaolin-Abt

EU-Export verbotener Pestizide +++ Hemayat: Betreuungsbedarf stark steigend +++ "CEO-Abt" des Shaolin-Klosters verurteilt

1. EU-Export verbotener Pestizide

Krebserregend, hormonschädigend. Zahlreiche Pestizide wurden von der EU bereits verboten. Dennoch werden sie weiterhin exportiert und außerhalb der EU in der landwirtschaftlichen Produktion eingesetzt. Durch den Import von Lebensmitteln aus diesen Regionen landen sie so aber auch wieder auf unseren Tellern. Doch einige - auch kirchliche - Institutionen sprechen sich vehement gegen diese Doppelstandards aus. - Gestaltung: Maria Harmer


2. Hemayat: Betreuungsbedarf stark steigend

Hemayat, das Wiener Betreuungszentrum für medizinische, psychologische und psychotherapeutische Betreuung von Folter- und Kriegsüberlebende, meldet einen, wie es heißt, "besorgniserregend hohen Behandlungsbedarf". Die Zahl der durch Kriegserfahrungen traumatisierten Menschen, die bei Hemayat betreut werden, sei neuerlich deutlich gestiegen. Grund dafür seien auch die aktuellen Kriege und Konflikte. - Gestaltung: Andreas Mittendorfer


3. "CEO-Abt" des Shaolin-Klosters verurteilt

Shi Yongxin, der frühere Abt des bekannten Shaolin-Klosters in China, ist wegen Bestechung und Veruntreuung von umgerechnet rund 38 Millionen Euro zu 24 Jahren Haft verurteilt worden.
Shi hatte das 495 gegründete Shaolin-Kloster in der Provinz Henan, das als Geburtsstätte des chinesischen Kung Fu und Zen-Buddhismus gilt, in einen international agierenden Konzern verwandelt.

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  • Martin Gross