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Hayek und "Der Weg zur Knechtschaft"

Klassiker des Wissens

1944 veröffentlichte der österreichische Wirtschaftswissenschaftler und Sozialphilosoph Friedrich August von Hayek (1899-1992) in London sein Hauptwerk "The road to serfdorm" ("Der Weg zur Knechtschaft"). Darin legt der spätere Wirtschaftsnobelpreisträger (1974) die gemeinsamen Wurzeln von kommunistischer und faschistischer Planwirtschaft dar. Freiheit und Rechtsstaat seien nur in einer Marktwirtschaft denkbar, verbunden mit einer Wettbewerbsordnung und einem Sozialsystem, die vom Staat kontrolliert würden.
Damit wurde er nach Ludwig von Mises der wichtigste Vertreter der "Österreichischen Schule der Nationalökonomie", die nach dem Zweiten Weltkrieg überall in der freien Welt Berücksichtigung fand, nur nicht in Österreich. Aus Angst vor der sowjetischen Besatzungsmacht konnte das Buch nach 1945 in Deutschland und Österreich zunächst nicht erscheinen und in deutscher Sprache nur über die Schweiz "einsickern."
Martin Haidinger präsentiert zentrale Passagen aus Hayeks Werk und ordnet sie in ihrem geschichtlichen Kontext ein.

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