Kulturjournal

Schauspielhaus ++ MAK ++ "Zukunftsmutig"

Causa Schauspielhaus Wien
MAK: Schau "Glanzstücke"
Christoph Thun-Hohenstein

Beiträge

  • Causa Schauspielhaus Wien

    In der Wiener Theaterszene herrscht Aufregung. Die Mehrjahresförderungen der Stadt Wien werden eingestellt, künftig soll es nur noch Ein-Jahres-Förderungen geben, was die Planungssicherheit vieler Häuser und Gruppen deutlich einschränkt. Für Unsicherheit in der Szene sorgte vor einem Monat auch die überraschende Ankündigung, dass das Wiener Schauspielhaus ab der Saison 2027/28 mit dem Theater an der Gumpendorfer Straße (kurz TEATA) zusammengelegt werden soll, unter der gemeinsamen Leitung der Regisseurin Sara Ostertag. Ein offener Brief mit den Unterschriften von 500 Unterzeichnerinnen und Unterzeichnern hat sich für den Verbleib der derzeitigen Schauspielhaus-Theaterleitung - einem vierköpfigen sehr diversen Leitungsteam - ausgesprochen. Dieses wittert Intransparenz, das Kulturamt verteidigt sein Vorgehen, Sara Ostertag und ihr Team erleben persönliche Angriffe und rechtlich sind noch einige Fragen ungeklärt.

  • "Glanzstücke" im MAK

    "Glanzstücke nennt sich eine neue Ausstellung im MAK, im Museum für angewandte Kunst in Wien, die heute Abend eröffnet wird. Wie der Name schon vermuten lässt, geht es auch, aber nicht nur um Juwelierskunst. Ausgestellt werden Prunkstücke des Pariser Traditions-Juwelierhauses Van Cleef & Arpels, die der "Masterpieces of the MAK Collection", also den MAK-Meisterstücken gegenübergestellt werden.

  • "Zukunftsmutig" von Christoph Thun-Hohenstein

    Ein Krieg im Herzen Europas, ein eskalierender Konflikt im Mittleren Osten, ein überhitzter Planet und die massiven Veränderungen, die von der KI ausgelöst werden. Wir leben in einer Welt multipler Krisen und schauen in eine ungewisse Zukunft. "Zukunftsmutig" nennt der ehemalige Direktor des Museums für Angewandte Kunst und Spitzendiplomat Christoph Thun-Hohenstein dessen ungeachtet eine aktuelle Publikation, die Fakten und Fiktion miteinander verschleift. Morgen wird das Sachbuch, in dem der Autor auch formal Neues wagt, gleich zweimal präsentiert, und zwar im Technischen Museum und im Naturhistorischen Museum.

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