Aus dem ORF RadioKulturhaus

Alltag einer Krebsforscherin

Frauen forschen: Die Molekularbiologin Maria Sibilla

50.000 Menschen erhalten in Österreich jedes Jahr die Diagnose Krebs. Diese Diagnose erschüttert nach wie vor und stellt vieles in Frage - für die Betroffenen selbst, aber auch für ihre Familien und Umgebung. Gleichzeitig hat die Forschung in den letzten Jahren große Fortschritte in der Behandlung von Krebs gemacht und der Krankheit viel von ihrem Schrecken genommen. Warum entsteht Krebs überhaupt und wo steht man in der Wissenschaft am Weg hin zu einer nicht mehr tödlichen, sondern chronischen Erkrankung? Und wie sieht der Alltag einer Krebsforscherin aus, die gleichzeitig auch Wissenschaftsmanagerin ist? Darüber spricht Maria Sibilia, Leiterin des Krebsforschungszentrums der Medizin-Universität Wien, im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Frauen forschen" mit Elke Ziegler.

Maria Sibilia ist Professorin für Zelluläre und Molekulare Tumorbiologie und Leiterin des Instituts für Krebsforschung der Medizinischen Universität Wien. Sie hat Biologie an der Universität von Pavia studiert und sich während ihres Doktoratsstudiums auf Genetik spezialisiert. Ihre Forschung konzentriert sich auf die Rolle von Signalwegen im Epidermalen Wachstumsfaktor-Rezeptor (EGFR) bei Krebszellen und deren Interaktionen. Zusätzlich ist sie Präsidentin des Senats der Medizinischen Universität Wien.
Mitschnitt aus dem RadioCafe des ORF RadioKulturhauses vom 16.4.2026

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  • Matthias Haydn

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