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Vom Leben der Natur
Wertvolles Harz aus der Schwarzföhre
Der Pecher Robert Rendl spricht über das traditionelle Werkzeug seines Handwerks.
25. Juni 2026, 08:55
Im südlichen Niederösterreich wurde über hunderte von Jahren Harz aus der Schwarzföhre gewonnen, um es als Klebstoff, Seife und Hausmittel gegen verschiedene Krankheiten zu verwenden. In Pechsiedereien wurde das Harz zu Terpentin und Kolophonium, "Saupech", destilliert.
Nach dem Aufkommen von Kunstharz und anderen chemischen Produkten aus Mineralöl und aufgrund von Billigimporten ging die Harzindustrie in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts mehr oder weniger zu Ende. Heute wird das Handwerk nur noch von wenigen Personen hobbymäßig betrieben. Im Jahr 2011 wurde das traditionelle Handwerk der Pecherei zum immateriellen Kulturerbe der UNESCO erklärt.
Der gelernte Tischler Robert Rendl aus Waidmannsfeld traf durch einen Zufall einen dieser Pecher, lernte von ihm das traditionelle Handwerk und betreibt seither hauptberuflich mit seiner Familie eine Pecherei zur Herstellung von Seifen, Pechbalsam und anderen Produkten.
Service
Gesprächspartner:
Robert Rendl betreibt hauptberuflich mit seiner Familie in Waidmannsfeld im Bezirk Wiener Neustadt eine Pecherei in Niederösterreich.
Pecherei Rendl
Verein Freunde der Schwarzföhre und der Pecherei
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Gestaltung
- Sonja Bettel
