APA/HERBERT PFARRHOFER
Ö1 Essay
Zum 10. Todestag von Péter Esterházy
"Das Leichte, das Schwere, der Lärm, die Stille" von Péter Esterházy (Übersetzung: Heike Flemming). Es liest Rafael Schuchter.
26. Juni 2026, 11:05
Vor zehn Jahren ist der ungarische Schriftsteller Péter Esterházy gestorben. Er war ein großartiger Erzähler und darüber hinaus ein scharfsinniger Kommentator dessen, was die angebliche Randstellung und die Umbrüche seines Heimatlandes Ungarn ausmacht, wer sie definiert und wie man sich ihnen gegenüber verhält. Als wortmächtiger postmoderner Romancier und Erzähler nicht nur seiner wechselvollen Familiengeschichte hat Péter Esterházy sich international einen Namen gemacht. Aber auch in weithin wahrgenommenen Zeitungsartikeln hat er sich als Intellektueller selbstbewusst "Aus dem Elfenbeinturm", wie er meinte, über Leben und Literatur geäußert. Dabei ergreift er auch das Wort zu politischen Themen, bezieht Stellung gegen den ungarischen rechtskonservativen Nationalismus und die mangelnde Verarbeitung der kommunistischen Diktatur.
Raphael Schuchter liest aus Peter Esterhazys Essay-Band "Das Leichte, das Schwere, der Lärm, die Stille".
Service
Péter Esterházy, "Das Leichte, das Schwere, der Lärm, die Stille", Übersetzung von Flemming, Schöffling & Co
Sendereihe
Gestaltung
- Peter Zimmermann
- Natasa Konopitzky
