Alte Musik - neu interpretiert
50 Jahre Innsbrucker Festwochen der Alten Musik
Akademie für Alte Musik Berlin; La Follia Barockorchester; Accademia Bizantina u.a. Werke von Georg Friedrich Händel, Alessandro Scarlatti, Antonio Caldara, Nicola Porpora, Arcangelo Corelli u. a. (aufgenommen im Rahmen der Innsbrucker Festwochen der Alten Musik)
15. Juli 2026, 19:30
Seit 50 Jahren zählen die Innsbrucker Festwochen der Alten Musik zu den wichtigsten Festivals für historisch informierte Aufführungspraxis weltweit. Gegründet 1976, wurde Innsbruck rasch zu einem internationalen Treffpunkt für Musikerinnen und Musiker, die sich der Musik von Renaissance, Barock und Frühklassik verschrieben haben. Ein Markenzeichen der Festwochen ist die Barockoper: Zahlreiche lange vergessene Werke wurden hier erstmals seit Jahrhunderten wieder auf die Bühne gebracht. Mit dem Cesti Wettbewerb entwickelte sich zudem eine der bedeutendsten Nachwuchsplattformen für junge Sängerinnen und Sänger im Bereich der Alten Musik.
Historische Spielstätten wie Schloss Ambras oder Kirchen und Konzertsäle der Stadt prägen den besonderen Klang des Festivals. Zum 50 jährigen Jubiläum blicken die Festwochen nicht nur auf eine bewegte Geschichte zurück, sondern auch nach vorne - mit neuen Perspektiven auf alte Musik und dem Anspruch, musikalisches Erbe lebendig zu halten. Heute Abend zu hören: Ausschnitte aus Festivalhöhepunkten der letzten Jahre.
