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Ein Tag als TikTok-Touristin in Wien

Wie Soziale Medien Reiseziele verändern und warum Geheimtipps oft gar keine sind

Reiseführer, Tripadvisor und Reiseblogs sind für die Gen Z völlig uninteressant.Die junge Generation verwendet TikTok heute wie eine Suchmaschine. Unter dem Versprechen, sogenannte "Hidden Gems" - also unentdeckte Geheimtipps - zu finden, werden massenhaft Touristinnen und Touristen angezogen.

Wie Soziale Medien das Reisen verändern, und wo sich die angeblichen Geheimtipps in Wien befinden, das berichtet Celeste Ilkanaev. Sie hat sich gemeinsam mit ihrer 15-jährigen Schwester Aliona vom TikTok-Algorithmus durch Wien leiten lassen.

Dieser Beitrag ist in Kooperation mit dem Onlinemedium jetzt.at entstanden.


Der Traum von Emojis als Universalsprache
Was die Forschung zu Zwinkersmiley, Pfirsich und Pizzastück sagt

Das New Yorker Museum of Modern Art MoMA rühmt sich, die "originale" Kollektion der Emojis zu besitzen. 1999 entwirft ein japanischer Designer 176 Piktogramme für einen Mobilfunkanbieter. Es gilt als die Geburtsstunde der Emojis. Die Gesichter mit unverkennbaren Anleihen aus Manga-Comics bestehen damals nur aus Augen und Mund - ohne Kreis. Serviert werden kann damals nur ein Burger, im digitalen Zoo streunen nur zwei Katzen herum. "Schlicht, elegant und prägnant", schreibt das MoMA über die Zeichen von je 12x12 Pixeln. Die japanischen Emojis pflanzten den Samen für die Explosion einer neuen Bildsprache. Das Wort "Emoji" stammt übrigens von den japanischen Schriftzeichen für "e" Bild, "mon" Ausdruck und "ji" Buchstabe.

Marian Unterluggauer fragt sich heute am Welt-Emoji-Tag, ob Emojis die Menschheit näher gebracht haben, schließlich gibt es noch immer den Traum der Universalsprache. Doch schon das lächelnde Emoji ist eine harte Prüfung.

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