Blick auf Grönland - ewiges Eis

APA-IMAGES/DPA/PATRICK PLEUL

Tonspuren

Labyrinthe. Eine akustische Expedition ins ewige Eis.

Elisabeth Guggenberger und Helmut Voitl haben im Zuge eines Filmprojekts ein Jahr auf Franz-Joseph-Land verbracht. In ihrem Buch "Eis und Ego" erzählen sie die Geschichten von elf Arktis-Expeditionen.

Im 19. Jahrhundert, einer Zeit des Imperialismus und Nationalismus, machten sich erstmals Polarforscher auf ins "ewige Eis", Richtung Nordpol. Um Ruhm und Ehre zu erlangen. Für Kaiser, Gott und Vaterland. Und vor allem fürs eigene Ego.

Guggenberger und Voitl schildern in ihrem Buch fiktive Begegnungen mit ihren Protagonisten, untermauert mit historischen Dokumenten und der eigenen profunden Kenntnis der Arktis. Vor dem Hintergrund einer in die Irre geführten Finanzwelt erscheinen die beschriebenen Personen wie ein Ensemble von Archetypen - Selbstsucht und Gier haben stets in die Pleite geführt.

Mittels Klang und Sprache werden in diesem Feature die Wege, Umwege und Abwege von elf Expeditionsleitern nachgezeichnet - durch Labyrinthe aus Eis, auf der Suche nach sich selbst.

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