Religion aktuell

Roma-Holocaust-Gedenken, FIFA, Südsudan

Roma-Holocaust-Gedenken +++ Kirchensportler kritisieren FIFA +++ Bildungsprojekte im Südsudan

1. Roma-Holocaust-Gedenken

Etwa 12.000 von der Polizei damals als "Zigeuner" erfasste Roma und Romnia lebten in Österreich, als 1938 der sogenannte Anschluss erfolgte. Neun von zehn kamen dann während der NS-Zeit ums Leben. Im Unterschied zu anderen NS-Opfergruppen hat sich eine Erinnerungs- und Gedenkkultur nur langsam entwickelt. - Gestaltung: Maria Harmer


2. Kirchensportler kritisieren FIFA

Die katholische Diözesansportgemeinschaft Österreichs hat den von den 55 europäischen Fußballverbänden der UEFA angedrohten Boykott von FIFA-Wettbewerben begrüßt. Die UEFA hat ja gestern, am 30. Juli, erklärt, keine Mannschaften mehr zu FIFA-Turnieren zu entsenden, sollte der Weltverband tatsächlich kommerzielle Anteile der FIFA an private Investoren verkaufen.


3. Bildungsprojekte im Südsudan

Im Südsudan sind mehr als zwei Drittel der Menschen Analphabeten. Das Schulgeld ist häufig nicht leistbar, auf dem Land gibt es oft gar keine Schulen. Die kirchliche Hilfsorganisation St. Vincent de Paul betreibt am Rand der Hauptstadt Juba eine Berufsschule und eine Schule, die auch mit Geld aus Österreich finanziert werden. - Gestaltung: Eva Maria Kaiser

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  • Martin Gross