Kulturjournal

"Così fan tutte" ++ Locarno ++ "Nightborn"

Gespräch Joana Mallwitz und Christof Loy
Filmfestival Locarno: Isabella Rossellini
Neu im Kino: Horrorfilm "Nightborn"

Beiträge

  • Joana Mallwitz und Christof Loy über "Così"

    Eine der wenigen Produktionen, die im Corona-Sommer 2020 live vor Publikum stattfinden konnten, war "Così fan tutte" bei den Salzburger Festspielen. Christof Loy inszenierte die letzte der drei Mozart-Da Ponte-Opern in einer gerafften Fassung im Großen Festspielhaus und dort wird die Produktion jetzt in erweiterter Fassung wieder aufgenommen. Fünf der sechs Ensemblemitglieder sind wieder dabei, allen voran Elsa Dreisig als Fiordiligi und Andrè Schuen als Guglielmo. Joana Mallwitz dirigiert die Wiener Philharmoniker, Johannes Martin Kränzle gibt abermals den intriganten Don Alfonso, der die beiden Freunde anstiftet, die Treue ihrer Verlobten zu auf die Probe zu stellen und die jeweils andere Braut zu verführen - nur um zu beweisen: "So machens alle Frauen".

  • Filmfestival Locarno beginnt

    Das 1946 gegründete Filmfestival von Locarno im Schweizer Tessin zählt zu den ältesten Filmfestivals der Welt und läutet heute Abend seine 79. Ausgabe ein. Bis 15. August werden am Lago Maggiore 233 Filme aus 69 Ländern gezeigt, als Hauptpreis wird der mit 75.000 Schweizer Franken dotierte Goldene Leopard für den besten Wettbewerbsfilm vergeben.

  • Finnischer Horrorfilm "Nightborn" im Kino

    Dass ein Horrorfilm in den Hauptwettbewerb eines großen Festivals eingeladen wird, passiert selten. Und so war es eine Überraschung, als heuer bei der Berlinale im Bärenrennen der finnische Genrefilm "Nightborn" lief. Die Zutaten: ein abgelegenes Haus, ein junges Elternpaar und ein etwas spezielles Baby. Mutterschaft, verbunden mit Schwierigkeiten und Depressionen wurden zuletzt im Kino auch von Lynne Ramsey in "Die my love" oder Johanna Moder in "Mother`s baby" mit Horrorelementen erzählt. In "Nightborn" führt das vermeintliche Glück in eine Versuchsanordnung in einem Wald mit vielen Bäumen. Gesprochen wird im Film finnisch und englisch, auch weil in der Rolle des Vaters der britische Schauspieler Rupert Grint zu sehen ist - bekannt für die Rolle des Ron Weasley in den "Harry Potter" Filmen. Diese Woche startet der Film in den heimischen Kinos.

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