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Journal-Panorama
Explosive Altlasten: Welche Kriegsrelikte der Hitzesommer zu Tage fördert
Hitze und Trockenheit legen alte Bomben und Munition frei.
24. August 2026, 18:25
Die Brände im Föhrenwald im südlichen Niederösterreich haben das Augenmerk auf gefährliche Relikte des Zweiten Weltkrieges gelenkt. Munition aus einer NS-Fabrik belastet im Raum Wiener Neustadt bis heute den Waldboden. Durch die Hitze des Sommers wurde sie zum Brandbeschleuniger. Aber auch anderswo hat der heurige, besonders heiße und trockene Sommer Weltkriegsrelikte zum Vorschein gebracht, etwa Munition im Nussensee in Oberösterreich. Waffen und Gerätschaften tauchen zuhauf aus der Donau und anderen Flüssen auf.
Der Entminungsdienst des Bundesheeres hat alle Hände voll zu tun. 29 Tonnen Munition und Waffen hat er im Vorjahr in Österreich geborgen. 2026 dürfte die Menge wohl kräftig ansteigen. Eine Bestandsaufnahme, dazu ein Gespräch mit dem Leiter des Entminungsdienstes, Wolfgang Korner.
Gestaltung: Astrid Plank
Überarbeitete Version einer Sendung vom April 2026
