In Concert

Eine kulturelle Brücke zwischen Afrika und Amerika: Somi

Somi's New Afro-Jazz Quintet im März 2024 beim Jazzfestival Basel "offbeat"

Somi, 1981 in Illinois im Mittleren Westen der Vereinigten Staaten als Laura Kabasomi Kakoma geboren, ist eine US-amerikanische Singer-Songwriterin und Komponistin mit ostafrikanischen Wurzeln. Einen Teil ihrer frühen Kindheit verbrachte sie, aufgrund der beruflichen Tätigkeit ihres Vaters, in Sambia. Derzeit lebt die Künstlerin, die in ihrer Musik Jazz, Soul, Spoken Word und afrikanische Rhythmen vereint, in New York City. In ihren kommerziell durchaus erfolgreichen Veröffentlichungen - das 2014 erschienene Album "The Lagos Music Salon" schaffte es in den USA auf Platz 1 der Billboard Contemporary Jazz Albums-Charts - beleuchtet sie gesellschaftspolitische Themen wie Identität, afrikanische Diaspora und soziale Ungerechtigkeit. Die 2020 auf ihrem eigenen Label Salon Africana erschienene Live-Aufnahme "Holy Room - Live at Alte Oper with Frankfurt Radio Big Band" wurde 2021 für einen Grammy in der Kategorie "Best Jazz Vocal Album" nominiert. 2023 erhielt sie zudem den renommierten "Doris Duke Artist Award".

Inspiriert von den großen World-Music- und Jazz-Künstler:innen des afrikanischen Kontinents - dem legendären Trompeter Hugh Masekela, dem tunesischen Oud-Spieler Dhafer Youssef, der Sängerin und Anti-Apartheid-Ikone Miriam Makeba (ihr widmete sie das 2023 veröffentlichte, vielbeachtete Album "Zenzile: The Reimagination of Miriam Makeba") -, erschafft Somi eine Klangwelt, die sowohl von ihrem afrikanischen Erbe als auch von westlichen Einflüssen geprägt ist. Am 23. März 2024 begeisterte Somi mit ihrem Quintett, bestehend aus Toru Dodo (Klavier), Jowee Omicil (Saxofon), Keith Crawford (Bass) und Otis Taylor Brown III (Schlagzeug), das Publikum beim Jazzfestival Basel "offbeat" im Volkshaus Basel.

Sendereihe

Gestaltung

  • Marlene Schnedl

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