Zerstörte Brücke in der Nähe von Teheran, Iran

APA-IMAGES/AFP/ATTA KENARE

Journal-Panorama

Iran: Ein halbes Jahr Krieg und kein Ende in Sicht

Eine Reportage aus dem Iran

Am 28. Februar 2026 schlug die erste US-Rakete in Teheran ein. Kurz darauf waren der oberste Führer Ayatollah Ali Khamenei und weitere hochrangige Vertreter der Islamischen Republik tot. Der Krieg geht weiter, die Waffenruhe ist brüchig, die Straße von Hormus nach wie vor weitgehend blockiert. In einem jüngst angekündigten Wirtschaftskrieg will die US-Regierung Teheran komplett von der Weltwirtschaft isolieren.

Während das iranische Regime sich neu aufgestellt hat und der militärischen Übermacht der USA und Israels bisher geschickt standhält, hat sich die ohnehin schon miserable wirtschaftliche Situation der Iranerinnen und Iraner in den vergangenen Monaten noch weiter verschlechtert. Genau dagegen und auch gegen das gesamte Regime haben vor Kriegsbeginn Massenproteste stattgefunden. Viele wurden bei deren brutaler Niederschlagung getötet, noch mehr verletzt. Die Repressionen des Regimes haben seither eher zu- als abgenommen. Und die Hoffnungen jener, die das Regime fallen sehen wollten, wurden großteils zerschmettert.

Gestaltung: Rosa Lyon

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