Spielräume
Utopie in der Klangschönheit
Musik aus allen Richtungen mit Rainer Elstner. Das Festival Unsafe+Sounds setzt auf Harmonie statt Konfrontation und bringt international angesagte Acts nach Wien
7. September 2026, 17:30
Wer wissen möchte, was in der spannenden, grenzerweiternden Popmusik zwischen Hoch- und Subkultur gerade angesagt ist, kann sich seit 2015 auf das Wiener Festival Unsafe+Sounds verlassen. In diesem Jahr sind von 8. bis 13. September auch Projekte zu hören, die einladende Songformate oder Klanglandschaften entwickeln. Denn die Ausgabe 2026 ist "bewusst weniger konfrontativ als in den vergangenen Jahren", schreibt Festivalleiterin Shilla Strelka in ihrer programmatischen Ankündigung. Faszinierende Stimmen zwischen Romantik und Sinnlichkeit sind zu erleben, in einem Programm, das Schönheit und Harmonie in unruhigen Zeiten bieten möchte. Das darf als utopischer Entwurf gelesen werden.
