Parlament in Stockholm

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Europa-Journal

Schweden, Armenien, Tschechien, Griechenland

Schweden wählt: "Mit harter Migrationspolitik ist nicht mehr viel zu holen" +++ Armenien: Zufluchtsort für Iranerinnen und Iraner +++ Im Angriffsmodus: Tschechien trainiert für den Cyber-Ernstfall +++ Giftig, invasiv und bissig: Wie ein Fisch Griechenland plagt

Schweden wählt: "Mit harter Migrationspolitik ist nicht mehr viel zu holen"

In Schweden finden am Sonntag Parlamentswahlen statt. Die Mitte-rechts-Regierung, die in den vergangenen Jahren eine harte Migrationspolitik betrieben hat, liegt in den Umfragen hinter der Opposition. Der deutsch-schwedische Politologe und Migrationsexperte Bernd Parusel sieht Schweden beim Thema Einwanderung "am Ende der Fahnenstange angekommen". Es brauche nun zukunftsgerichtete Maßnahmen bei der Integration. Darauf legen die Sozialdemokraten im Wahlkampf den Fokus - sie könnten ein Comeback erleben.

Armenien: Zufluchtsort für Iranerinnen und Iraner

Die kleine Kaukasusrepublik Armenien ist eines der wenigen noch offenen Tore für iranische Geflüchtete. Im Gegensatz zu anderen Nachbarstaaten benötigen sie kein Visum, um nach Armenien einzureisen. Laut UNO sind seit Kriegsbeginn mehr als 80.000 Iranerinnen und Iraner nach Armenien geflüchtet, heute sind noch knapp 2.000 im Land. Viele sind in den Iran zurückgekehrt oder weitergereist. Luise Glum hat sich in Jerewan in der iranischen Community umgehört.

Im Angriffsmodus: Tschechien trainiert für den Cyber-Ernstfall

Tschechien gilt international als einer der Vorreiter im Bereich Cybersicherheit. In globalen Rankings kann das Land vor allem mit seinen exzellenten Hochschulprogrammen punkten, wie etwa in der Kleinstadt Dvur Kralove östlich von Prag. Dort werden an einer spezialisierten Berufsschule Fachleute für die Cyberabwehr ausgebildet - unter möglichst realen Bedingungen. Mehrere Teams treten eine Woche lang in simulierten Cyberkriegen gegeneinander an. Killian Kirchgessner berichtet aus Tschechien.

Giftig, invasiv und bissig: Wie ein Fisch Griechenland plagt

Der "Hasenkopf-Kugelfisch" wird für die griechischen Fischer zu einem immer größeren Problem. Der Fisch, der vom Roten Meer über den Suezkanal ins östliche Mittelmeer gelangt ist, zerstört mit seinen scharfen Zähnen die Fischernetze und verdrängt auch andere Fischarten. Gleichzeitig ist er hochgiftig und darf nicht verzehrt werden. Griechenland, Zypern und die Türkei versuchen nun, mit einer "Fangprämie" die Jagd auf den Hasenkopf-Kugelfisch lukrativer zu machen. Aus Griechenland berichtet Rodothea Seralidou.

Moderation: Martha Georgiew

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