E-Moped auf einem Radweg in Wien

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Strengere Regeln für E-Mopeds

E-Mopeds: Ab Oktober nur noch mit Kennzeichen und Führerschein

Für bisher als Fahrräder eingestufte E-Mopeds gelten ab 1. Oktober strengere Regeln: Sie müssen zugelassen werden und dürfen nur noch mit Führerschein auf der Straße gefahren werden. Die Neuregelung soll unter anderem Probleme mit den zahlreichen E-Mopeds von Essenszustelldiensten eindämmen, die etwa in Wien unterwegs sind. Bisher durften die Lieferanten die Radwege nutzen, waren aber wegen ihrer breiten und schweren Fahrzeuge und ihrer oft unaufmerksamen und unberechenbaren Fahrweise für viele Radfahrerinnen und Radfahrer ein Ärgernis. Wer weiterhin mit Elektroantrieb auf dem Fahrradweg unterwegs sein möchte, hat die Wahl zwischen E-Bike und E-Scooter mit 25 km/h Höchstgeschwindigkeit.


+++ "EmpCo" kommt: Was bringt die Richtlinie zur "Stärkung der Verbraucher"? +++

Mit 27.9.2026 ist die "EU-Richtlinie zur Stärkung der Verbraucher für den ökologischen Wandel", in der englischen Kurzform EmpCo-Richtlinie genannt, geltendes österreichisches Recht - zwei Jahre, nachdem sie im Amtsblatt veröffentlicht wurde, eine knappes halbes Jahr nach der eigentlich gesetzten Frist und mit einer Übergangsfrist von satten drei Jahren. Kern der Richtlinie sind strengere Regeln für Nachhaltigkeitsbehauptungen von Unternehmen: So müssen Prädikate wie "klimaneutral" "umweltschonend" oder auch nur "grün" von Verpackungen und aus der Werbung verschwinden, wenn sie nicht zweifelsfrei belegt werden können. Die Umweltschutzorganisation Greenpeace begrüßt die Richtlinie als einen richtigen und wichtigen Schritt, äußert aber auch Kriti - vor allem an der schleppenden Umsetzung und langen Übergangsfristen. Die Organisation hat deswegen auch Beschwerde bei der EU-Kommission eingereicht.

+++ Jugendschutz: Vom Smartphone zum "Dumbphones" +++

Ab wann gibt man Kindern ein eigenes Smartphone: Eine Frage, die viele Eltern beschäftigen dürfte, vor dem Hintergrund der Diskussionen um Social-Media-Verbote noch viel mehr. Ein einfaches Tastenhandy wäre offline und macht den Nachwuchs erreichbar, Schulapps, digitale Ausweise oder Lern-Apps sind damit jedoch nicht möglich. Eine weitere Möglichkeit: Smartphones "entsmarten" und ihnen risikobehaftete Funktionen und Apps zu entziehen. "help" sagt, wie das geht und was Fachleute davon halten.

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