EU-Fahne, Flagge, Sonnenlicht

APA/AFP/DPA/SINA SCHULDT

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Der EU Kids Act

Was die EU beim Jugendschutz im Netz plant

Die EU-Kommission will Kinder und Jugendliche im Internet besser schützen. Der vorgeschlagene "Kids Act" sieht abgestufte Altersgrenzen für besonders riskante soziale Netzwerke vor: 13- bis 15-Jährige sollen nur von Eltern kontrollierte Konten nutzen können, ab 15 sollen Jugendliche eigene Profile verwalten dürfen.
Außerdem sollen Plattformen suchtfördernde Funktionen wie endloses Scrollen für Minderjährige einschränken und besser vor unerwünschten Kontakten durch Erwachsene schützen. Damit das funktioniert, müssten allerdings alle ihr Alter nachweisen - Datenschutzorganisationen warnen deshalb vor einem digitalen Ausweiszwang. Die EU verspricht zwar eine datensparsame Altersverifikations-App, vollständige Anonymität ist technisch aber noch nicht umgesetzt. Irmi Wutscher und Ulla Ebner berichten.

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