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Chemienobelpreis, Alkohol im All, Delfinmilch
Der diesjährige Nobelpreis für Chemie geht an Forscher aus Frankreich und Japan, Schweizer Wissenschafter finden Alkohol im All, Delfine und Menschen haben viel gemeinsam
7. Oktober 2026, 13:55
Chemienobelpreis für Spiegelbild-Moleküle
Der diesjährige Chemie-Nobelpreis geht nach Frankreich und Japan. Henri Kagan und Kenso Soai erhalten den Preis für ihre Forschungen zur Spiegelbild-Chemie, wie die Nobel-Versammlung des Karolinska-Instituts in Stockholm bekannt gegeben hat.
Gestaltung: Elke Ziegler
Delfine und Menschen haben viel gemeinsam
Um Moleküle geht es auch in unserem nächsten Beitrag - nämlich um jene in der Muttermilch von Delfinen, die überraschende Ähnlichkeit mit menschlicher Muttermilch haben, wie Forschende der Universität Padua entdeckt haben.
Gestaltung: Thomas Migge
Alkohol im All
Und noch einmal geht es nun um Chemie, nämlich um die Chemie junger Sternsysteme. Ein internationales Forschungsteam unter Schweizer Leitung hat etwas Spannendes entdeckt, und zwar: Alkohol im All. Bei mehr als der Hälfte der untersuchten jungen Sterne haben die Forscher Methanol gefunden, die einfachste Form von Alkohol. Gemessen worden sind diese Methanol-Signale mit Hilfe des Riesenteleskops in Chile. Dass bestimmte Formen von Alkohol im All vorkommen, ist schon länger bekannt. Neu ist, dass sie nun auch bei jungen Sternen in hohem Ausmaß nachgewiesen werden konnten. Die Forschenden werten das als wichtiges Puzzleteil, um die Entstehung von Molekülen zu verstehen, die als Bausteine des Lebens gelten.
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