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Chemienobelpreis, Alkohol im All, Delfinmilch

Der diesjährige Nobelpreis für Chemie geht an Forscher aus Frankreich und Japan, Schweizer Wissenschafter finden Alkohol im All, Delfine und Menschen haben viel gemeinsam

Chemienobelpreis für Spiegelbild-Moleküle

Der diesjährige Chemie-Nobelpreis geht nach Frankreich und Japan. Henri Kagan und Kenso Soai erhalten den Preis für ihre Forschungen zur Spiegelbild-Chemie, wie die Nobel-Versammlung des Karolinska-Instituts in Stockholm bekannt gegeben hat.

Gestaltung: Elke Ziegler


Delfine und Menschen haben viel gemeinsam

Um Moleküle geht es auch in unserem nächsten Beitrag - nämlich um jene in der Muttermilch von Delfinen, die überraschende Ähnlichkeit mit menschlicher Muttermilch haben, wie Forschende der Universität Padua entdeckt haben.

Gestaltung: Thomas Migge


Alkohol im All

Und noch einmal geht es nun um Chemie, nämlich um die Chemie junger Sternsysteme. Ein internationales Forschungsteam unter Schweizer Leitung hat etwas Spannendes entdeckt, und zwar: Alkohol im All. Bei mehr als der Hälfte der untersuchten jungen Sterne haben die Forscher Methanol gefunden, die einfachste Form von Alkohol. Gemessen worden sind diese Methanol-Signale mit Hilfe des Riesenteleskops in Chile. Dass bestimmte Formen von Alkohol im All vorkommen, ist schon länger bekannt. Neu ist, dass sie nun auch bei jungen Sternen in hohem Ausmaß nachgewiesen werden konnten. Die Forschenden werten das als wichtiges Puzzleteil, um die Entstehung von Molekülen zu verstehen, die als Bausteine des Lebens gelten.

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