Alte Musik - neu interpretiert

Zum 350. Todestag von Christopher Gibbons

Der kaum bekannte Sohn von Orlando Gibbons

Amor und der Tod übernachten im selben Wirtshaus - ein Betrunkener vertauscht ihre Pfeile. Aus dieser skurrilen Fabel machte Christopher Gibbons 1653 gemeinsam mit Matthew Locke eine der eigenwilligsten Bühnenmusiken des englischen 17. Jahrhunderts: die Masque "Cupid and Death".

Allein, wer Gibbons heute nennt, meint meist den Vater Orlando. Der Sohn Christopher - Organist Karls II. und Lehrer Henry Purcells - verschwand jahrhundertelang aus dem Repertoire. Zum 350. Todestag von Christopher Gibbons am 20. Oktober hören wir seine Fantasien, Anthems sowie Orgelwerke - und natürlich Ausschnitte aus seinem berühmtesten Werk "Cupido und der Tod".

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