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AFP/FRANK RUMPENHORST

Journal-Panorama

Leben mit Tourette

Austicken und ausgegrenzt werden

Tics - etwa unkontrolliertes Zucken oder das Ausstoßen von Schreien oder Schimpfwörtern - sind ein medizinisches Problem, unter dem etwa ein Prozent der Weltbevölkerung leidet. Das Tourette-Syndrom, das eine vokale mit einer motorischen Ticstörung kombiniert, ist eine angeborene und unheilbare neuropsychiatrische Erkrankung. Häufig tritt die Krankheit erstmals im Volksschulalter auf. Abhilfe können Medikamente, Verhaltenstherapie, in manchen Fällen eine Operation leisten. Doch der Leidensdruck Tourette-kranker Menschen ist hoch und das Verständnis der Umwelt oft gering. In Österreich gibt es an die 8000 Betroffene.

Gestaltung:
Ursula Theiretzbacher

Die Sendung wurde soeben mit dem Pressepreis der Österr. Ärztekammer für 2025 ausgezeichnet. Erstausstrahlung im Oktober 2025.

Die Sendung "Strafvollzug in Japan" wird zu einem späteren Zeitpunkt ausgestrahlt.

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