Passagen

Licht in der Nacht: Segen oder Bedrohung?

Eine Wiener Vorlesung von Florian Stuker und Gudrun Schach

Ohne künstliches Licht wäre unsere moderne Welt schlicht nicht möglich. Doch so nützlich Licht in der Nacht ist, bringt es auch Probleme mit sich. Zu viel oder schlecht eingesetztes Licht kann unsere Gesundheit beeinträchtigen, indem es unseren natürlichen Tag-Nacht-Rhythmus durcheinanderbringt. Die Natur ist ebenfalls betroffen: Viele Tierarten brauchen die Dunkelheit, um sich zu orientieren, zu jagen oder sich fortzupflanzen.
In diesem Vortrag geht es darum, wie wir die Vorteile von Außenbeleuchtung nutzen können, ohne dabei Mensch, Natur und den Nachthimmel zu schädigen. Denn mit dem richtigen Umgang mit Licht und Dunkelheit können wir unsere Umwelt schützen - und trotzdem sichere und schön beleuchtete Nächte genießen.
Florian Stuker studierte an der Universität Bern Physik und schloss an der ETH in Zürich ein Doktorat im Bereich der biomedizinischen Optik ab. Seit zehn Jahren arbeitet er am Eidgenössischen Institut für Metrologie METAS in Bern als Leiter des Labors Optik. Er ist Experte bei Innosuisse, der schweizerischen Agentur für Innovationsförderung und bei der Internationalen Beleuchtungskommission (CIE).
Gudrun Schach ist Vorsitzende der Lichttechnischen Gesellschaft Österreichs (LTG) und Lehrbeauftragte an der TU Wien, der Hochschule Campus Wien und der BOKU Wien.
In Kooperation mit der Internationalen Beleuchtungskommission CIE.
Mitschnitt aus dem Festsaal des Wiener Rathauses vom 8. Juni 2026

Sendereihe

Gestaltung

  • Matthias Haydn

Übersicht