Spielräume

Baba Yaga auf Reisen

Musik aus allen Richtungen mit Marie-Theres Himmler. Sinnlich, selbstbestimmt und weltoffen: Die Wiener Band Baba Yaga veröffentlicht ihr zweites Album "Odiseja"

Was wäre, wenn die Odyssee nicht aus der Sicht des heimkehrenden Helden erzählt würde, sondern aus jener der Frauen, denen er begegnet? Benannt nach einer vielschichtigen Frauenfigur der slawischen Mythologie, vollzieht die Band Baba Yaga genau diesen Perspektivwechsel mit ihrem neuen Album "Odiseja". Wie die Reise des Odysseus ist auch diese musikalische Odyssee geprägt von Bewegung, Begegnung und Sehnsucht.

Im Mittelpunkt der zwölf Eigenkompositionen und Traditionals stehen Frauen, die als Heldinnen, Verführerinnen, Mütter, Liebende und Abenteurerinnen erscheinen. Baba Yaga verleiht ihnen ihre unverwechselbare Ausdruckskraft, die die fünf Bandmitglieder aus Klezmer, Balkanmusik, Gypsy-Jazz und einer gehörigen Portion Lebensfreude brauen.

Auch die unterschiedlichen kulturellen Wurzeln von Raffaela Gmeiner (Geige, Gesang), Jasmin Meiri (Perkussion, Gesang) und Anela Cindrik (Akkordeon), Florian Gunacker (Kontrabass, Mandoline) und David Mandlburger (Gitarre), spiegeln sich auf dieser "Odiseja" wider. Gesungen wird in sieben Sprachen: von Jiddisch, Romanes und Griechisch bis zu Französisch, Italienisch, Spanisch und Bosnisch-Kroatisch-Serbisch.

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