Frau reicht einen angebissenen Apfel

APA-IMAGES/WESTEND61/RAMON ESPELT

Dimensionen

Orthorexie

Wenn gesunde Ernährung krank macht

Die "Orthorexia nervosa" wurde erstmals 1997 von dem amerikanischen Mediziner Steven Bratman beschrieben. Im Unterschied zur klassischen Magersucht - der Anorexia nervosa - stehen bei dieser Essstörung aber nicht Kalorienzählen und Gewichtsreduktion im Vordergrund, sondern das zwanghafte Verhalten, nur mehr gesunde Lebensmittel zu sich zu nehmen. Denn die rigide Fokussierung auf einzelne Nährstoffe oder eine Diätform zu Mangelerscheinungen und Gesundheitsschäden führen. Zudem geht ein Leben im Zeichen "perfekter" Nahrungszufuhr oft auf Kosten sozialer Kontakte und des psychischen Wohlbefindens, ganz zu schweigen vom Genuss.

Von Daphne Hruby

Service

Podcast abonnieren

Sendereihe