On stage

New York City in Saalfelden: Chris Speed & Yeah No

Das US-Quartett Yeah No mit Chris Speed, Cuong Vu, Skúli Sverrisson und Jim Black beim Jazzfestival Saalfelden 2026

Am 23. August 2026 beschloss das New Yorker Quartett Yeah No die heurige Ausgabe des Jazzfestivals Saalfelden auf der Hauptbühne im Congress. Damit kehrten alte Bekannte in den Salzburger Pinzgau wieder, haben sich doch Saxofonist und Bandleader Chris Speed, Trompeter Cuong Vu, der aus Island stammende Bassist Skúli Sverrisson sowie Schlagzeuger Jim Black schon 1997 in New York City zusammengefunden. Und sind sie doch seither in den verschiedensten Konstellationen immer wieder in der Stadt am Steinernen Meer zu hören gewesen.

Yeah No tourte in den frühen 2000er Jahren durch die USA und Europa, damals entstanden auch weitere Alben wie "Emit" (2000) und "Swell Henry" (2004). Nach jahrelanger Pause hat Chris Speed das Ensemble nun reaktiviert, der konzeptionelle Ansatz ist im Wesentlichen derselbe geblieben, wie in Saalfelden zu hören war: In Speeds Kompositionen loteten die vier Musiker unbekümmert und lustvoll die Bereiche zwischen Jazz, osteuropäischen Volksmusik-Einflüssen, Rock und freiem Spiel aus, wobei die Besetzung ohne Harmonieinstrument nicht zufällig an jene von Ornette Colemans berühmtem Quartett der 1950er Jahre erinnert. Ein umjubelter Ausklang des starken Festival-Jahrgangs 2026 in Saalfelden!

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