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Ökozid - das fünfte Verbrechen gegen die Menschheit? (2)

Kann Recht die Erde retten?

Teil 2: Kann Recht die Erde retten?
Die Mühlen der Rechtsstaatlichkeit und besonders des fragilen Gefüges von internationalem Recht arbeiten langsam, doch man kann davon ausgehen, dass das Thema in den nächsten Jahren vermehrt diskutiert wird. Hierbei darf man - bei aller Hoffnung - aber nicht der Naivität verfallen und glauben, dass durch die alleinige Macht der Gerichte die ökologische Katastrophe durch ein paar entscheidende Rechtssprüche abgewendet wird. Da die wahrscheinlichste Zielgruppe, die unter das Täterprofil des Ökozids fällt, strukturell sehr reich ist und sehr nah an der Macht sitzt, würden Rechtssprüche selbst in demokratischen Rechtsstaaten wohl nur selten gefällt werden - und wohl das nur nach jahrelangen Verzögerungsstrategien. Was also wären die Vorteile einer Ratifizierung von "Ökozid" beim IStGH (Internationaler Strafgerichtshof)? Was sind die potentiellen Probleme einer solchen Straflogik? Was könnten die kulturellen Vorteile sein?

Im zweiten Teil werden Kritiker:innen und Befürworter:innen des Ökozids als "Fünftes Verbrechen gegen die Menschheit" zu Wort kommen und den größeren kulturellen Kontext beleuchten.

Gestaltung: Kilian Jörg

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